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13/04/2024
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Das Sultanat Oman veranstaltete im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier der 24. Internationalen Tourismusmesse Berlin eine mehrtägige Omani-Nacht unter dem Titel „Discover Oman“ im CityCube in Berlin. Bei der Eröffnungszeremonie waren neben großen Tourismusunternehmen, Entscheidungsträgern der Reisebranche und einer Reihe politischer Persönlichkeiten auch 3.000 Personen aus mehr als 160 Ländern anwesend.

Bei der Eröffnungszeremonie präsentierte das Sultanat Oman eine visuelle Darstellung einiger Bilder der Natur, Elemente des kulturellen Erbes und der Fortschritte in der Bewahrung der kulturellen Identität, dazu die Oman Vision 2040, deren Programme sich teilweise mit der nachhaltigen Tourismusentwicklung befassen.

Das Royal Symphony Orchestra präsentierte auch einige klassische und musikalische Werke, nationale Lieder und Tänze, an denen Folklorebands und eine Reihe omanischer Künstler teilnahmen.

Seine Exzellenz, der Minister für Kulturerbe und Tourismus Salem bin Mohammed Al Mahrouqi betonte, dass das Sultanat Oman dieses Privileg verdiene, da es offizieller Partner der Internationalen Reise- und Tourismusausstellung Berlin sei, und wies darauf hin, dass das Sultanat viel zu bieten habe. Er stellte in seiner Rede heraus, dass das vergangene Jahr trotz der Komplikationen infolge der Corona-Pandemie gut verlaufen sei und fügte hinzu, dass das Sultanat Oman optimistisch in die Zukunft blicke und gemeinsam mit den übrigen Ländern des Golf-Kooperationsrates den Tourismussektor weiter ausbaue, um ein attraktives und einheitliches Reiseziel zu schaffen, das vielfältige Optionen und Erlebnisse bietet.

Er betonte die Bedeutung des Tourismus für das Sultanat Oman, da der Sektor in den letzten Jahren signifikante wirtschaftliche und soziale Beiträge geleistet habe und zu einer treibenden Kraft für Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Erbe und kulturelle Nachhaltigkeit geworden sei. Er erklärte weiter, dass das Reisen für Omanis vor Tausenden von Jahren begann, als ihre Vorfahren fremde Länder wie China, Afrika, Europa und die Vereinigten Staaten betraten. Reisen sei für Omanis eine alltägliche Sache und Omanis globale Reisende, die zum Zweck des Handels, der Freundschaft und des kulturellen Austauschs die Ozeane in die bekannte Welt überquert hätten, und dass die berühmten omanischen Seefahrer möglicherweise als die ersten Reiseführer gelten könnten, da sie ihnen den Weg zu neuen Horizonten ebneten.

Der omanische Minister für Kulturerbe und Tourismus betonte, dass die strategische Lage des Oman eine hervorragende Wahl für viele andere Reiseziele sei und für Vielfalt und Authentizität stehe und sagte, dass das Sultanat Oman enorme Investitionen tätige und neue dynamische Reiseziele in der Entwicklung seien. Hinzu komme, dass all dies durch eine Reihe neuer Tourismusgesetze unterstützt werde, darunter die Lockerung der Visumpflicht, die Stärkung lokaler Gemeinschaften, Marketingstrategien, die Gestaltung von Orten sowie kulturelle Aspekte. Er fügte hinzu: „Während wir gemeinsam nach vorne blicken und versuchen, die Zukunft des Tourismus zu definieren, lassen Sie uns sicherstellen, dass wir einen umfassenden und nachhaltigen Fahrplan erstellen, einen sozial und ökologisch verantwortungsvollen Fahrplan, bei dem grenzenlose Reiseziele in Reichweite sind.“

Dr. Mario Tobias, Geschäftsführer der führenden Messegesellschaft „Messe Berlin“, der die Berliner Börse vertritt, erklärte seinerseits, dass die Reise- und Tourismusbranche vor einer Reihe von Herausforderungen stehe, darunter Klimawandel, CO2-Emissionen sowie dem Fachkräftemangel und rief die Teilnehmer der ausstellungsbegleitenden Konferenz dazu auf, ihre Meinung zu äußern, um diesen Herausforderungen entgegenzutreten.

Während Surab Pololikashvili, Generalsekretär der Tourismusorganisation der Vereinten Nationen, Touristen aus aller Welt einlud, das Sultanat Oman zu besuchen, das über ein herausragendes touristisches Potenzial verfügt, betonte er in seiner Rede die Erholung des globalen Tourismussektors. Die Zahl der Touristen sei um 3 Prozent gestiegen und das Ausgabenvolumen habe rund 3,3 Billionen US-Dollar erreicht.

geschrieben von Mag. phil. Nader Mohamed
revidiert von Kirsten Mische

Bait Naman bei Barka

Das Sultanat Oman veranstaltete im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier der 24. Internationalen Tourismusmesse Berlin eine mehrtägige Omani-Nacht unter dem Titel „Discover Oman“ im CityCube in Berlin. Bei der Eröffnungszeremonie waren

Im ethnologischen Museum Berlin haben die Bürger von 10 zentralasiatischen Ländern zusammen mit den Botschaftern ihrer Länder in Deutschland das Nowruz-Fest gefeiert. Deutschland wurde durch das Auswärtige Amt vertreten. Die Organizers dieses Events waren der Verein der Freunde des Ethnologischen Museums e.V. und Cultur-Cooperation Int. e.V.

Die anwesenden, darunter die diplomatischen Vertreter von Afghanistan, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan, feierten ein gemeinsames Nowruz-Fest mit eigens eingeladenen Künstler- und Musikgruppen, sowie Kunsthandwerk und Literatur.

Die Begrüßungsrede von Frau Kathleen Göbel, der Vorsitzende des Vereins Cultur-Cooperation International e.V.

Sehr geehrte Botschafterinnen und Botschafter,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich zum diesjährigen Nowruz Frühlingsfest.

Ich lade Sie herzlich zum diesjährigen Nowruz Frühlingsfest.

Das Ethnologische Museum ist sozusagen das Geburtshaus des Nowruz in Deutschland und hier ist es Jahr um Jahr gewachsen – bis Corona. Danach war es geschlossen.

Als nun dieses Jahr der Wunsch aufkam, das Nowruz wiederaufleben zu lassen, war die Zeit eigentlich schon viel zu knapp und obendrein folgte die Odyssee, nach einer Räumlichkeit. In der Situation tauchte Frau Dr. Krebs auf und öffnete uns die Museumstüren weit.

Es war sozusagen ein kleines Wunder, das sich ereignete.

Das nächste Wunder war, dass die Vorlaufzeit von knapp 4 Wochen unrealistisch, um nicht zu sagen unmöglich schien. Es kam das 1. Treffen und obwohl die 4 Botschaften gänzlich unterschiedlich waren, teils auch die Ansichten und Vorstellungen: dennoch fügte sich eins zum anderen – das Konzept stand und die gemeinsame Zielrichtung. Kaum hatte die Projektarbeit noch zögerlich begonnen fand sich schon die nächste neue Botschaft an und die nächste.

Jetzt sind wir hier 10 Länder, die teils unterschiedlicher in Nationalität, Politik, Ideologie, Sitten und Gebräuchen kaum sein könnten und ich werde öfter gefragt, wie das möglich wurde, sich in Windeseile so zusammen zu finden.

Es hat sich ergeben: in der Eile sind wir sozusagen „automatisch“ einem altmodischen Geheimrezept gefolgt, haben alles Hin– und Her bei Seite gelassen, uns nicht um Wenn und Aber gekümmert, sondern ganz simpel hat sich jedes Land auf sich selbst konzentriert: auf seine eigenen Traditionen, Sitten und Gebräuche und darauf, wie es sich nach Außen von seiner besten Seite präsentiert.

Und wenn es beim Nachbarn ein Problem gab, ist man einander kurz zur Hand gegangen – da war keine Zeit für Grundsatzdiskussion, Beschwerde oder gar Streit.

Da war jede Menge Diversität der Länder, die aber nicht gegeneinander gerichtet war, sondern all die Gegensätze hatten ihre Daseinsberechtigung und fügten sich in die Gemeinsamkeit ein: wie bei einem Kaleidoskop, in dem sich die unterschiedlichsten Steinchen in kunterbunten Farben zu einem einheitlichen und harmonischen Bild fügen.

Ja, es war viel Arbeit dieses Jahr mit dem Nowruz-Fest für uns alle. Aber es war eine wunderbare Erfahrung und – gemeinsam haben wir es gestemmt!

Wir haben dieses Jahr die neue Plattform gelegt: nächstes Jahr lässt sich darauf aufbauen.

Ich freue mich schon darauf und … man darf ja auch mal träumen: dürfte ich mir etwas wünschen, so wäre es, dass man dieses bewährte, traditionelle Prinzip eines Tages für die Politik wiederentdecken würde.

Aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed

Kathleen Göbel, Vorsitzende des Vereins Cultur-Cooperation International e.V.

Im ethnologischen Museum Berlin haben die Bürger von 10 zentralasiatischen Ländern zusammen mit den Botschaftern ihrer Länder in Deutschland das Nowruz-Fest gefeiert. Deutschland wurde durch das Auswärtige Amt vertreten. Die

Foto: Burkhard Kieker, der Geschäftsführer von VisitBerlin

BKZ: Guten Tag, wer sind Sie und was machen Sie heute da?

Kieker: Ja, ich heiße Burkhard Kieker und bin der Geschäftsführer von VisitBerlin und wir haben heute die Jahrespressekonferenz und haben erzählt, wie gut es Berlin im vergangenen Jahr gegangen ist und welche Erwartungen wir an das kommende Jahr haben.

BKZ: Und wie gut war das Jahr 2023?

Kieker: Ja, wir haben 16 % mehr Gäste und 12 % mehr Übernachtungen. Das ist ein wunderbares Ergebnis, wir sind bei fast 30 Millionen. D.h. Berlin ist gemeinsam mit London und Paris die drittbeliebteste Stadt in Europa.

BKZ: Und wie sieht die Zukunft für die Tourismusbranche aus?

Kieker: Die Zukunft sieht hervorragend aus. Das ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren dieser Stadt. Und wir… die Kultur lebt vom Tourismus, der Tourismus lebt von der Kultur. Das ist das, was in einer großen Stadt… das gibt’s nicht in vielen großen Städten, was einfach diese Millionen von Besuchern hierhinzieht. Und wir sind die Gastgeber Deutschlands.

BKZ: Haben Sie genug Hotels für die Gäste, die Berlin in Zukunft besuchen werden, wenn Sie eine so große Vermarktung von Berlin betreiben? Haben Sie genug Plätze für die Gäste?

Kieker: Wir haben 144.000 Hotelbetten. Man übernachtet aber auch gerne bei Freunden und Bekannten, ungezählte Touristen, die wir haben, die aber dann trotzdem in die Restaurants und Museen gehen. Also, wir sind gut aufgestellt.

BKZ: Ein Punkt bei der Vermarktung sind Veranstaltungen. So große Kongresse wie der der Dermatologen usw. Warum versuchen Sie nicht mit Orthopäden, Kardiologen und anderen Branchen? Gibt es Möglichkeiten, diese Aktivitäten weiter auszuweiten in puncto Berlin als Kongress- und Konferenzstadt?

Kieker: Es gibt auf der Welt über 15.000 Associations. Und die kennen wir alle und wir wissen, wann die wo tagen. Und wir reden mit denen. Also ich glaube, dass Berlin … wir sind schon unter den Top-Städten der Welt, wir sind ausgebucht und insofern gibt’s für uns keinen Grund unzufrieden zu sein.

BKZ: Aber soweit ich weiß, kann nicht jeder aus der Welt nach Berlin kommen wegen der Langstreckenflüge. Wie sieht die Situation aus mit der Bundesregierung, dass Berlin mehr Langstreckenflüge bekommt?

Kieker: Ja, unsere Anbindung, was Langstsrecken angeht, muss besser werden. Das ist mit dem Abgang von Air Berlin sehr schlecht geworden. Wir arbeiten daran, wir reden mit vielen Airlines. Berlin ist eine attraktive Stadt und ich glaube, dass wir gemeinsam mit den Fluggesellschaften in diesem Jahr schöne Erfolge haben werden.

BKZ: Im Großen und Ganzen hat Deutschland ein demographisches Problem, das bedeutet Fachkräftemangel.  Gibt es Möglichkeiten, dass Berlin genug Leute erhält, die für die Gäste arbeiten?

Kieker: Ja, wir arbeiten daran, die Branche attraktiv zu halten und noch attraktiver zu machen für Mitarbeiter. Es gibt sehr viele Studenten in der Stadt, es gibt Schulungen, es gibt Ausbildungen. Die Pandemie hat diese Situation verschärft und es ist eine Herausforderung, aber wir kommen zurecht. Weil der Tourismus ist nicht zusammengebrochen, weil wir nicht genügend Mitarbeiter haben.

BKZ: Letzte Frage: Es gibt den Tourismus-Campus hier in Westberlin seit 2024 mit DEHOGA. Wird das jetzt die Lücke mit dem Fachkräftemangel ausfüllen? Wann erwarten Sie Ergebnisse von diesem Tourismus-Campus?

Kieker: Na gut, der Campus, der wird ja erst noch aufgebaut. Im Moment ist es die Ausbildung in den Hotels und Restaurants, die wirklich zählt. Aber ich glaube, in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird es gute Folgen zeitigen.

BKZ: Vielen Dank für Ihre Zeit.

Interview von Mag. phil. Nader Mohamed geführt
verschriftet von Kirsten Mische

Foto: Burkhard Kieker, der Geschäftsführer von VisitBerlin BKZ: Guten Tag, wer sind Sie und was machen Sie heute da? Kieker: Ja, ich heiße Burkhard Kieker und bin der Geschäftsführer von VisitBerlin und

Die Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) will die seit 1955 geplante U-Bahn-Linie U10 in Berlin realisieren, jedoch nur vom Alexanderplatz nach Weißensee. Danach wird man schauen, in welcher Richtung diese Linie verlängert werden wird.  

BKZ: Meine Frage ist zum Thema U 10 in Berlin“.

Schreiner: Ab Alexanderplatz und dann geht es in Richtung Norden, aber die genaue Trasse muss man sich da natürlich angucken. Wir planen jetzt eine Machbarkeitsstudie dazu zu machen. Wir haben ja schon so’nen ganz kleinen Teil des Tunnels in Richtung Weißensee, ist ja schon da, d.h. das würde ja auch durch Weißensee durchgehen und dann in Richtung Norden. Das muss man sich dann genau angucken, aber das ist ja dann Teil einer Machbarkeitsstudie, die wir machen werden.

BKZ: Aber wie lange dauert das? Sie wissen, das Problem hier in Deutschland ist die Planfeststellungsverfahren und dazu die Genehmigungsverfahren.

Schreiner: Eine Einrichtung einer kommunalen neuen U-Bahn dauert in der Regel … können Sie so grob zwischen 20 und 25 Jahren rechnen. Wir haben das im europäischen Vergleich auch mal angeguckt: Das Allerschnellste, was es einmal gab, waren 17 Jahre. Also auch andere europäische Länder sind nicht wirklich schnell dabei. Das ist tatsächlich so, was Sie sagen, Planungsgenehmigungsverfahren dauern lange. Wir haben jetzt im Moment natürlich auch noch zunehmend Kräfteknappheit, was Firmen usw. betrifft, das kommt dazu.

Aber das ist leider ein Zeitraum, mit dem muss man rechnen. Nichtsdestotrotz, finde ich, auch wenn man damit rechnen muss, man muss ja irgendwann mal anfangen!

Interview von Mag. phil. Nader Mohamed geführt
verschriftet von Kirsten Mische

U-Bahn in Berlin, Foto Quelle: „BVG, Oliver Lang“

Die Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) will die seit 1955 geplante U-Bahn-Linie U10 in Berlin realisieren, jedoch nur vom Alexanderplatz nach Weißensee. Danach wird man schauen, in welcher Richtung diese

Kai Wegner begrüßte die Anwesenden herzlich im CityCube Berlin zur ITB 2024. Der Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“ passe auch ganz hervorragend zur Internationalen Tourismusbörse Berlin. Gerade in Zeiten internationaler Krisen sei das Interesse an einer solchen Messe anscheinend ungebrochen. Aussteller und Besucher wollten sich ihre ITB nicht nehmen lassen, nun schon seit 58 Jahren. Gäste aus aller Welt seien gekommen, zum ersten Mal präsentiere sich aber ein Land, das 5000 km entfernt liege, das Sultanat Oman.

Die ITB stehe dafür, Länder von nah und fern vorzustellen und neue Trends aufzugreifen und zu zeigen. Auch in diesem Jahr könnten Besucherinnen und Besucher wieder spannende Eindrücke aus Ländern vieler Kontinente sammeln. Der Tourismus spiele in unzähligen Ländern eine große Rolle, die ITB sei einer der wichtigsten Marktplätze. Diese Reisebörse liefere aber nicht nur schillernde Eindrücke von anderen Kulturen, sondern repräsentiert auch wichtige Trends und Herausforderungen. Schwerpunkt in diesem Jahr Medizintourismus, Abenteuerreisen und Kreuzfahrten, aber eben auch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.

Als regierendem Bürgermeister von Berlin sei ihm das Thema Tourismus natürlich wichtig, wie auch für Berlin überhaupt. Urlaubs- und Geschäftsreisen, aber auch Gesundheitstourismus, Berlin ziehe Menschen aus aller Welt an. 2023 habe es in Berlin über 12 Millionen Gäste mit über 29 Millionen Übernachtungen. Deshalb habe auch Berlin ein hohes Interesse daran, einen stadtverträglichen Tourismus zu fördern. Man brauche einen Tourismus, der Erlebnis- und Lebensqualität verbinde. Er sei ein Aushängeschild der Stadt wie auch die ITB. Man brauche Messen wie diese, die dafür sorgten, dass Berlin weiterhin ein weltweiter Anziehungspunkt bleibe, um sich fachlich auszutauschen, ein Schaufenster für die Welt zu sein.

Der regierende Bürgermeister Wegner dankte Herrn Mario Tobias und seinem Team ausdrücklich für die Organisation der ITB. „Reisen erweitert den eigenen Horizont und öffnet Herz und Verstand für andere Länder, für Menschen und Kulturen“ brachte er es auf den Punkt. Darüber hinaus fördere es aber auch gemeinsamen Fortschritt und Wachstum, ermögliche Teilhabe und Kommunikation, befähige uns zum Lernen und zum Leben. Was man selbst erlebt habe, verbinde einen für immer mit anderen Ländern und Menschen.

Diese Verbindungen mit anderen Menschen verhinderten Fremdenhass, Abschottung und Nationalismus. Deshalb sei es wichtig, diesen globalen Blick auch in Zukunft noch zu stärken. Nur so könne man gute Antworten auf die globalen Fragen der Zeit finden.

Wegner rief dazu auf, sich als Weltgemeinschaft zu verstehen, so werde man schneller Lösungen zu aktuellen Herausforderungen finden. Noch mehr Menschen sollten sich kennen lernen und Verständnis füreinander entwickeln. Die Tourismusbranche möge sich noch besser vernetzen und die ITB für alle zu einem vollen Erfolg werden. 

aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed
zusammengefasst von Kirsten Mische

Foto Quelle: press.messe-berlin.de
Foto Quelle: press.messe-berlin.de

Kai Wegner begrüßte die Anwesenden herzlich im CityCube Berlin zur ITB 2024. Der Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“ passe auch ganz hervorragend zur Internationalen Tourismusbörse Berlin. Gerade in

Julia Simpson, Präsidentin und CEO des WTTC (World Travel and Tourism Council)

Auf der Internationale Tourismus-Börse Berlin 2024 hat die Präsidentin und CEO des WTTC (World Travel and Tourism Council) die Folgende Rede auf Englisch bei der Eröffnungszeremonie der ITB 2024 gehalten:

Der Tourismus in Oman

Im nächsten Jahrzehnt werde der Tourismus in Oman um das Vierfache wachsen. Simpson schwärmte von ihrem Aufenthalt dort, ihrer Wanderung in 3.000 m Höhe, dem Genuss landestypischer Speisen, die unter der Erde 2 Tage lang gegart worden seien, und einem Besuch des omanischen Britischen Museums. Sie zeigte sich inspiriert von der exzellenten Arbeit, die Oman leiste.

Der Tourismus in Deutschland

Frau Simpson sprach von aufregenden Zeiten für den Tourismus in Deutschland. Im vergangenen Jahr habe sie in Berlin schon das Gefühl gehabt, der Tourismus sei zurück. Dieses Jahr sei er jedoch noch gewachsen.

Der Tourismus Weltweit

Weltweit macht der Tourismus 10 % des Bruttoinlandprodukts aus, im Wert von 9,5 Billionen Dollar in der weltweiten Wirtschaft. Internationale Flüge würden boomen. Die Zahl der Ankünfte in Griechenland und Portugal seien um 20 % gestiegen. In 10 Jahren werde der Tourismus bereits 1 von 9 Arbeitsplätzen stellen. In 9 Jahren werde der Anteil des Tourismus bereits nahezu 12 % des weltweiten Bruttoinlandprodukts ausmachen.

Der Tourismus werde einen beschleunigenden Einfluss auf die weltweite Entwicklung haben. Zu Zeiten des wirtschaftlichen Kollaps lehre der Tourismus die Majestät der natürlichen Welt. So wie man am besten mit offenen Augen und Geist reise, so müsse man auch den anstehenden Herausforderungen offenen Auges entgegentreten.

Tourismus und Nachhaltigkeit

Der Tourismus sei auch für eine zunehmende Erschöpfung weltweiter Ressourcen an Treibstoff verantwortlich. Man müsse auf die Regierungen einwirken, die Entwicklung biogenerativer Treibstoffe voranzutreiben. Dies sei nicht nur eine Angelegenheit der Fluggesellschaften, sondern betreffe die gesamte Gesellschaft. Man müsse zusammenarbeiten, um dem Tourismussektor durch diese Herausforderungen hindurchzuhelfen. Eines der größten Probleme bei der Nachhaltigkeit sei das Fehlen einer standardisierten Berichterstattung. Es gebe geradezu einen Dschungel beim Berichten von Regeln und Standards, örtlicher, nationaler und internationaler Art. So gebe es EU-, US- und internationale Nachhaltigkeitsstandards. Nachhaltigkeit sei für Investitionsentscheidungen immens wichtig. 60 % der Haushalte mit mittlerem Einkommen wünschten heute nachhaltige Produkte. Nachhaltigkeit erfülle die Bedürfnisse der Investoren, die der Kunden und auch die der eigenen Angestellten. Denn viele zögen eine Beschäftigung bei einem nachhaltig arbeitenden Unternehmen vor.

Deutschland als Vorbild

Die Abgasintensität des Reisetourismus in Deutschland sei geringer als im Rest Europas. Die Präsidentin stellte Deutschland als eines der wenigen Länder heraus, das seinen absoluten Kohlendioxidausstoß vermindert hat. Der größte Anteil an den Emissionen ist dem Transport geschuldet, davon gehe jedoch die Hälfte auf das Konto des Bodenverkehrs. Auf die Dauer müsse also für kohlendioxidintensiven Transport ein Ersatz gefunden werden, ohne diesbezügliche neue Lösungen könne man bis 2050 die Klimaneutralität nicht erreichen. Hierzu könne auch künstliche Intelligenz beitragen.

Die Landwirtschaft einer der größten Wasserverbraucher der Welt & der Reisetourismus einer der größten Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte

So gebe es bereits Mülleimer mit künstlicher Intelligenz, die messen und analysieren könnten, was weggeworfen werde und wann. Dies habe schon zu einer Reduzierung der Lebensmittelverschwendung um 27 % geführt. Warum ist das so wichtig?

Die Landwirtschaft ist einer der größten Wasserverbraucher der Welt und der Reisetourismus ist einer der größten Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte. Lebensmittelverschwendung sei daher wirklich relevant. Der Der Reisetourismus sei ein weiter und vielfältiger Sektor. Je mehr man kooperiere, desto besser könne man sich an die sich verändernde Welt anpassen.

Aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed
übersetzt und zusammengefasst von Kirsten Mische

Julia Simpson, Präsidentin und CEO des WTTC (World Travel and Tourism Council) Auf der Internationale Tourismus-Börse Berlin 2024 hat die Präsidentin und CEO des WTTC (World Travel and Tourism Council) die

Liebe Gäste, liebe Freunde,

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich am Samstag, den 16. März 2024 in das Ethnologische Museum, Lansstraße 8, 14195 Berlin, ein zur gemeinsamen Veranstaltung der Kulturabteilungen der Botschaften der Länder:

Afghanistan, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan.

Wir feiern ein gemeinsames Nowruz-Fest mit eigens eingeladenen Künstler- und Musikgruppen, sowie Kunsthandwerk und Literatur.


Wenn Tag und Nacht sich die Waage halten, feiern mehr als 300 Millionen Menschen auf dem Balkan, im Kaukasus, in Süd- und Zentralasien das Fest Nowruz. Das Wort Nowruz kommt aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Neuer Tag“. An diesem Tag wird der Sieg des Frühlings über den Winter, des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert. Das Fest wird seit Jahrtausenden durchgeführt. Dabei haben die Menschen in den verschiedenen Ländern das Fest an ihre eigenen Legenden und Bräuche angepasst.
Seit 2009 gehört das Nowruz-Fest zum UNESCO Welterbe.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde des Ethnologischen Museums e.V.
in Kooperation mit Cultur Cooperation Int. e.V.
Veranstaltungsort:
Ethnologisches Museum, Lansstraße 8, 14195 Berlin
Samstag, 16. März 2024
Einlass 10:30 Uhr | Programmbeginn: 11:00 Uhr
Ethnologisches Museum
Lansstraße 8, 14195 Berlin

Verkehrsverbindungen:
U-Bahn U3, U Dahlem-Dorf
Bus M11, X83 U Dahlem-Dorf
X83 Edwin-Redlobs-Str.

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Nowruz der Botschaften,
c/o Cultur Cooperation e.V.

E-Mail: cultur-cooperation@snafu.de

Liebe Gäste, liebe Freunde, Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich am Samstag, den 16. März 2024 in das Ethnologische Museum, Lansstraße 8, 14195 Berlin, ein zur gemeinsamen Veranstaltung der Kulturabteilungen

Der Omani Minister für Tourismus und Kulturerbe Salim M. Almahruqi hat bei seiner Rede in der Eröffnungszeremonie auf der ITB Berlin 2024 den Nahost-Konflikt angesprochen.

Der Minister sagte: „Der Konflikt im Nahen Osten reflektiert sich in den humanitären Leiden der Zivilisten während der gegenwärtigen Krise im besetzten Land Palästina. Diese Leiden sind nicht nur das Ergebnis der gegenwärtigen Gräueltaten, sondern ein Produkt von jahrzehntelanger Besatzung.“

Almahruqi fügte hinzu: „ Um das zu beenden und im Namen der Humanität müssen wir zusammenkommen und uns gemeinsam den grundlegenden Ursachen des Konfliktes und seinen Komplexitäten gegenüberstellen.“, der Minister beendete seinen Beitrag zum Thema Krieg in Gaza mit dem Satz: „Der Nahe Osten hat viel anzubieten, aber um sein Potenzial vollständig zu erreichen, müssen Gerechtigkeit, Verantwortlichkeit und Weisheit herrschen.“.

Der Text in Englisch und Deutsch:

„The conflict in our region in the middle East, is being manifested in the human suffering inflected on the civilians because of the ongoing crisis in the occupied land of Palestine. This [not hearable] suffering is not merely the result of recent atrocities of a devastating scale but the product of decades of occupation, the main resource in the region of polarization, instability and destruction as well. For this to end and in the name of humanity, we must come together for a united front and address the fundamental causes of the conflict in difference and complicity in this terrifying unsolved must stop. What is infolding for our eyes will, like many time in current history, will remain in the memory in the generation to come. The middle East has much to offer, but to reach its full potential justice, accountability and wisdom has to prevail.“

„Der Konflikt in unserer Region, im Nahen Osten, manifestiert sich im menschlichen Leid, das der Zivilbevölkerung aufgrund der gegenwärtigen Krise im besetzten Land Palästina zugefügt wird. Dieses [nicht hörbare] Leid ist nicht nur das Ergebnis der jüngsten Gräueltaten verheerenden Ausmaßes, sondern auch das Produkt der jahrzehntelangen Besatzung, die in der Region die wichtigste Quelle von Polarisierung, Instabilität und Zerstörung ist. Damit dies ein Ende hat, müssen wir im Namen der Menschheit zu einer Einheitsfront zusammenkommen und die grundlegenden Ursachen des Konflikts in Differenz und Komplizenschaft in dieser schrecklichen ungelösten Situation angehen. Was sich vor unseren Augen abspielt, wird, wie so oft in der gegenwärtigen Geschichte, auch der kommenden Generation im Gedächtnis bleiben. Der Nahe Osten hat viel zu bieten, aber um sein volles Potenzial auszuschöpfen, müssen sich Gerechtigkeit, Rechenschaftspflicht und Weisheit durchsetzen.“.

Am Ende der Eröffnungszeremonie und nach Rücksprache mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner hat Dr. Mario Tobias, der CEO der Messe Berlin, die Leiden der Zivilisten auf beiden Seiten des Konflikts erwähnt und wünschte allen im Nahen Osten den Frieden.  

aufgezeichnet und übersetzt von Mag. phil. Nader Mohamed

revidiert von Kirsten Mische

Omani Minister für Tourismus und Kulturerbe Salim M. Almahruqi

Dr. Mario Tobias, der CEO der Messe Berlin Foto Quelle (Berlin Messe)

Kai Wegner, der regiernde Bürgermeister von Berlin (Bild: Hans-Christian Plambeck via Berlin.de)

Der Omani Minister für Tourismus und Kulturerbe Salim M. Almahruqi hat bei seiner Rede in der Eröffnungszeremonie auf der ITB Berlin 2024 den Nahost-Konflikt angesprochen. Der Minister sagte: „Der Konflikt im

Foto: Kaaba

Die neue Plattform ,,Nusuk“, die Umrah-Pilger und -Besucher in Mekka und Medina unterstützt, nahm schon zum zweiten Mal an der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) teil, der größten Reisemesse der Welt. Die Plattform „Nusuk“ erlaubt Reisenden aus der ganzen Welt, ihren Besuch einfach zu organisieren.

,,Nusuk“ stellte in Berlin den deutschen und europäischen Reise-, Tourismus- und Umrah-Unternehmen und -Agenturen die Dienstleistungen vor, die von der Plattform angeboten werden, um die Durchführung der Umrah-Rituale für Pilger und Besucher aus der ganzen Welt nach Mekka und Medina zu erleichtern. Die Plattform soll den Service für die Pilger verbessern und ihre religiöse, kulturelle und touristische Erfahrung bereichern.

,,Nusuk“ wurde von der saudischen Tourismusbehörde in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Hadsch und Umrah erst im Jahr 2022 ins Leben gerufen und nahm nunmehr schon zum zweiten Mal in Folge an der ITB Berlin teil. Das unterstreicht das Interesse an der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland und dem übrigen Europa. Die Pilger vom europäischen Kontinent stellen ein wichtiges Segment dar.

Fahad Hamiduddin, CEO und Vorstandsmitglied der saudi-arabischen Tourismusbehörde und Generalinspektor der ,,Nusuk“-Plattform, erklärte, dass die Teilnahme von ,,Nusuk“ an einer solchen renommierten internationalen Tourismusmesse eine wichtige Bedeutung für die Stärkung der Präsenz der Plattform auf dem globalen Reisemarkt hat. Sie trage zum umfassenden Angebot für Pilger und Besucher bei, spiegle das Image des Königreichs Saudi-Arabien im Dienste der Pilger wider und steigere seine Attraktivität als religiöses, touristisches, kulturelles und historisches Reiseziel im globalen Tourismus.

Auf der ITB veranstaltete die Plattform mehrere Treffen und Konsultationen mit großen deutschen und europäischen Reise- und Umrah-Unternehmen und -Agenturen, um Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zu erörtern und von den für Umrah-Pilger angebotenen Dienstleistungen zu profitieren. Die Präsenz von ,,Nusuk“ in der Branche wurde durch die Aufnahme der deutschen Sprache unter die Service-Sprachen sowie durch die Präsenz von mehr als 250 Partnern aus den Bereichen Unterkunft, Transfers, Flugtickets und Logistik unterstützt, die ihre Dienstleistungen mit hoher Qualität und Effizienz anbieten.

Bürger aus 63 Ländern, darunter auch aus Deutschland, können jetzt ein e-Visum beantragen, um das Einreiseverfahren für die Durchführung der Umrah-Rituale, den Besuch der Prophetenmoschee und der Rawdah zu erleichtern, unabhängig von der Art des Visums, das sie erhalten haben, sowie die historischen Monumente in Mekka und Medina zu besichtigen und den Gästen das ganze Jahr über – mit Ausnahme der Hadsch-Saison – eine außergewöhnliche spirituelle Erfahrung zu bieten, mit der Möglichkeit, auch andere saudische Städte zu besuchen und sich dort bis zu 90 Tagen innerhalb eines Jahres aufzuhalten.

Ewald König
Berliner Korrespondentenbüro • International Media Projects

Foto: Kaaba Die neue Plattform ,,Nusuk", die Umrah-Pilger und -Besucher in Mekka und Medina unterstützt, nahm schon zum zweiten Mal an der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) teil, der größten Reisemesse der

Nach der Kabinettumbildung in Usbekistan wird das dortige Tourismusministerium in den „Ausschuss für Tourismus-Entwicklung“ verwandelt. Der Chef dieser Behörde ist Herr Umid Shadiev, der die Befugnisse eines Tourismusministers innehat. In seiner Rede auf der ITB 2024 in Berlin mit den Journalisten des Korrespondenten-Cafés bedankte er sich bei Deutschland, dem Land, welches von Anfang an Usbekistan zur Seite stand und es Hand in Hand auf dem Weg der Tourismus-Entwicklung begleitet hatte. 2023 haben 30.000 Deutsche Usbekistan besucht und damit ist Deutschland in der EU das Land Nr.1, aus dem Touristen nach Usbekistan kommen.

Die Tourismusbranche blüht in Usbekistan, z.B. verdreifachte sich die Anzahl der internationalen Touristen, die das Land 2023 besuchten, im Vergleich zur Anzahl der Touristen, die es 2017 besuchten. 2023 haben 7 Millionen internationale Touristen Usbekistan besucht, das Land strebt 2024 zehn Millionen internationale Touristen an.

Dies geschah dank den hervorragenden Verbesserungen im Bereich der Flug-Konnektivität. Die Fluglinien, die die Touristen nach Usbekistan bringen, sind Uzbekistan Airways und sechs private Fluglinien, dazu kommen Turkish Airlines und WIZZ Air.

Ein anderer Faktor, der eine große Rolle in der Entwicklung des Tourismus in Usbekistan spielt, ist die Befreiung der Touristen von Einreisevisa. Vor zehn Jahren waren Bürger von nur 9 Ländern von Einreisevisa befreit, heute können die Bürger von 93 Ländern visafrei in das Land einreisen, darunter alle EU Bürger. Diese Touristen können sich in dem Land 30 Tage ohne Visum aufhalten.

Die meisten Touristen besuchen Usbekistan wegen des Kulturerbes an der Seidenstraße, dort befinden sich 8.000 registrierte Monumente, viele von ihnen liegen in den sieben Stätten in Usbekistan, die auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes stehen. Usbekistan hat 100 Millionen US$ in die Restaurierung dieser Monumente und in die Entwicklung der Infra-Struktur an diesen Stätten investiert.

Ein gutes Beispiel für die Restaurierung der Monumente und die Entwicklung der Infra-Struktur sind die Bauarbeiten in „Itchan Qalʼа“ in Chiwa in West-Usbekistan. Chiwa ist eine Oasenstadt mit zahlreichen Zeugnissen der Vergangenheit. Die Stadtbefestigung Itchan-Qalʼа beinhaltet die gut erhaltene Stadtmauer und die vier Stadttore der historischen Altstadt Chiwas. Dort haben die Usbeken bei der Restaurierung und den Ausgrabungen die Stromkabel sowie die Wasser- und Gasröhren gelegt, damit haben sie die Entwicklung des Ortes und die Restaurierung der Denkmäler gleichzeitig unternommen.

Usbekistan wird in den nächsten Jahren in die Infra-Struktur und in das Marketing investieren. Alle Investitionen und Projekte werden umweltfreundlich, nachhaltig, wirtschaftlich und sozial umgesetzt. Umid Shadiev hat sich bei der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) für ihre Investitionen und Beratung in Karakalpalstan (eine autonome Republik im Nordwesten Usbekistans) und in der Stadt Fergana (kultureller Mittelpunkt des Gebietes mit Hochschulen und Theater und für die Schönheit der Natur bekannt) bedankt.

Eine gute rentable Investitionsangelegenheit ist die Investition in den Bau neuer Hotels in den Provinzhauptstädten in Usbekistan, dazu ist die deutsche Erfahrung in Design, Erholungs- und Unterhaltungseinrichtungen sehr gefragt. Die deutschen Unternehmen können auch bei Training, Ausbildung, Weiterbildung in der Tourismusbranche, Digitalisierung und Marketing auf diesem Gebiet helfen.

geschrieben von Mag. phil. Nader Mohamed
revidiert von Kirsten Mische

Herr Umid Shadiev, Vorsitzender des Tourismusausschusses Usbekistans

Samarkand

Herr Umid Shadiev und der Chefredakteur der Berliner Kriminalitätszeitung Mag. phil. Nader Mohamed

Stand von Usbekistan auf der ITB Berlin 2024

Stand von Usbekistan auf der ITB Berlin 2024

Nach der Kabinettumbildung in Usbekistan wird das dortige Tourismusministerium in den „Ausschuss für Tourismus-Entwicklung“ verwandelt. Der Chef dieser Behörde ist Herr Umid Shadiev, der die Befugnisse eines Tourismusministers innehat.