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28/05/2022
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Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft: Wir dürfen die ethischen Aspekte bei den Technologien nicht vernachlässigen

Bernd Sibler. Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Mitglied des Bayerischen Landtags. (CSU)

Grußwort des bayrischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Staatsminister Sibler.

Sehr geehrter Herr Präsident Kreuzer,

liebe Kollegin Frau Ministerin Schüle,

sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Ferne Welten ganz nah  –  Kultur im Austausch. Das Thema des Akademietags ’20/’21 fasziniert und das liegt nicht nur daran, dass mein Interesse als ausgebildeter Geschichtslehrer an solchen Themen besonders groß ist. Ich bin mir sicher, eine Tagung, die sich mit vergangenen Kulturen befasst, spricht viele Menschen an. Es ist einfach spannend zu sehen, wie sich die Wissenschaft der Lebenswirklichkeit alter Kulturen in allen Facetten nähert. Dank der Akademieunion können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv mit wichtigen Forschungsfragen beschäftigen. Denn sie fördert die langfristige Befassung mit dem Forschungsgegenstand in der ganzen Tiefe der Fachdisziplinen.

Auf dieser festen Grundlage kann der wichtige interdisziplinäre Austausch gelingen, wofür der heutige Akademietag ein eindrucksvolles Beispiel liefert. So können die Forscherinnen und Forscher wichtigen Input erhalten, sich gegenseitig inspirieren und natürlich auch klug vernetzen. Die Akademieunion koordiniert ein international einzigartiges Forschungsprogramm. Sie führt in einzigartiger Weise verschiedene Konzepte zusammen. Dafür nutzt sie auch digitale Werkzeuge für die Forschung, aber auch um manche Bedürftigkeit zu kommen. Die Veranstaltungen heute im Rahmen des Akademietags vorgestellt worden sind, sind hervorragende und beste Beispiele für die Arbeit der Akademieunion.

International natürlich bestens vernetzt forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genauso natürlich auf der Höhe unserer Zeit. So helfen sie uns, unsere Vergangenheit besser zu verstehen, und das ist schlicht grundlegend für das Verständnis unserer Gegenwart und den Blick in die Zukunft. Wir brauchen den technologischen Fortschritt, er ist wesentlich für die Gestaltung der Zukunft. Deshalb investieren wir in kraftvollen Technologien von morgen.

Aber wir dürfen dabei die ethischen Aspekte nicht vernachlässigen, denn wir wollen den Fortschritt zum Wohle aller Menschen gestalten. Auch dafür brauchen wir ganz besonders unsere Geisteswissenschaften. In einem Kulturstaat wie dem unseren sind sie darüber hinaus ein Wert an sich. Deshalb habe ich mich persönlich immer für das Akademieprogramm eingesetzt und werde das auch weiterhin tun.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, der Akademieunion und allen Akademien weiterhin viel Erfolg. Herzlichst, Ihr Bernd Sibler.

Aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed
verschriftet von Kirsten Mische

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