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25/05/2022
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Die AfD wird in keinem Bundesland mitregieren, persönliche Konsequenzen gefragt?

Quellennachweis für redaktionelle Verwendung: hanohiki / Shutterstock.com

Nader Mohamed fragt Herrn Meuthen (AfD)

In keinem Land bekommen Sie die absolute Mehrheit, Sie werden nirgendwo regieren und mit Ihnen wird keiner regieren wollen. Gibt es irgendwann Änderungen, personelle oder inhaltliche, Änderungen, dass die anderen-? Sie haben Ihre Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber die anderen werden mit Ihnen unter den jetzigen Umständen nie koalieren, einschließlich Sachsen und Brandenburg. Werden Sie irgendeine inhaltliche oder persönliche Konsequenz ziehen, damit die Leute zu Ihnen kommen?

Antwort (Jörg Meuthen): Es ist ja keine Frage persönlicher Konsequenzen, wissen Sie, es gibt im Deutschen ein Sprichwort: „Gut Ding will Weile haben“, das braucht Zeit und diese Zeit müssen wir gegebenenfalls auch geben. Ich bin jetzt auch nicht so optimistisch, dass ich glaube, wir werden irgendwo in absehbarer Zeit 51% erzielen und alleine regieren. Wenn sich aber eine Konstellation ergibt, in der die anderen nur noch in völlig abenteuerlichen Koalitionen zusammenstehen können, wo alle anderen Parteien sich zusammenschließen müssen, um gegen uns zu regieren, obwohl wir stärkste Kraft sind, und das ist eine Situation, wie sie sich in Sachsen und Brandenburg bereits abzeichnet, dann werden die nachdenklich werden und dann werden die sich vielleicht auch mal mit den Inhalten beschäftigen und dann mal wieder schauen, wo sind die größten Deckungssummen und über früher oder lang wird man dann auch mal zusammenfinden.

Quelle:

EU-Wahl 2019 | Bundespressekonferenz

https://www.youtube.com/watch?v=dZEl5F_mSWI&feature=share&app=desktop

(ab 46:03)

Quellennachweis für redaktionelle Verwendung: hanohiki / Shutterstock.com

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