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27/09/2022
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Die Präsentation des Bezirksporträts Reinickendorf

Das Thema des Treffens des Korrespondentencafés am 16. Dezember 2021 im Hotel Am Kanzleramt Steigenberger war über die Nachnutzung von TXL, ein der größten Projekte Europas und die Zukunft des Bezirks Reinickendorf sowie die Präsentation des Bezirksporträts Reinickendorf

Die Gäste:
Uwe BROCKHAUSEN, Reinickendorfs ganz neuer Bürgermeister (SPD)
Gudrun SACK, Geschäftsführerin der Tegel Projekt GmbH / Urban Tech Republic
Benno HÜBEL, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens SAWADE
Ralf ZÜRN, Werbeagentur Unit ZÜRN, Initiator des Bezirksporträts Reinickendorf

Ewald König:

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Korrespondentencafé! Gestern hatten wir ein sehr globales politisches Thema, heute eher regional, aber mit internationaler Ausstrahlung. Es geht um die Nachnutzung von Tegel. Es geht um die Zukunft des Bezirkes Reinickendorf und es geht um das Bezirksportrait, das Ihr alle schon vor Euch liegen habt.

Zur Vorstellung der Gäste:

Frau Gudrun Sack ist Co-Geschäftsführerin der Tegel Projekt.. wie heißt das? (Zurufe: GmbH/Urban Tech Republic) usw. und zuständig für die Zukunft vom ehemaligen Flughafen Tegel.

Dann haben wir den Herrn Benno Hübel, er ist der Geschäftsführer und Retter, kann man sagen, des Unternehmens SAWADE, ein altes, traditionsreiches Unternehmen in Reinickendorf, das man in Verbindung mit Kalorien sehen darf.

Dann ein .. ja, ein Neuling in der Politik als Bürgermeister, Herr Uwe Brockhausen ist ganz neuer Bürgermeister des Bezirkes Reinickendorf von der SPD (Klatschen) Er hat sich Applaus verdient. Vielen Dank fürs Kommen!

Und Ralf Zürn ist Chef der Werbeagentur unit Zürn, der dieses Bezirksportrait herausgegeben hat und nicht zum ersten Mal. Und das war damals schon sehr erfolgreich und wird auch, glaub’ ich, heute … in der Zukunft … im nächsten Jahr den Bezirk bekannter machen.

Soweit kurz zur Vorstellung. Ich bitte den Herrn Zürn, dass Sie einfach eine Überschrift sagen, worum es heute geht, dann bitte ich den Herrn Brockhausen, dass er uns einführt, dann würde ich die Frau Sack bitten, das Wort zu nehmen, und den Herrn Hübel und am Schluss nochmal der Herr Zürn. Ich glaub’, das war’s.

Zürn: Sehr gerne. Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Presse! Nochmal einen schönen guten Morgen! Wir freuen uns natürlich, jetzt alle hier zu sein, vor Ihnen sitzen zu dürfen. Die Idee vom Ganzen ist wie folgt entstanden: Wir haben als Werbeagentur hier im Bezirk seit 25 Jahren, seit ’nem Vierteljahrhundert die Ehre, das ganze Land zu beleuchten, sehr kritisch zu beleuchten und über Deutschland zu schauen und zu schauen: Wo entwickelt sich was? Und das machen wir für große Investoren wie die Union Investment und die [unhörbar] mit sehr professionellen Hintergründen. In Berlin haben wir das vor kurzem getan für Charlottenburg-Willmersdorf mit einem Projekt World. Jeder weiß natürlich ob der Vorzüge von Charlottenburg-Willmersdorf und keiner weiß, dass dieser Bezirk auch kreativ sein kann. Das gibt dann ganze Gemeinden, die dieses verkünden wollten und erfolgreich getan haben.

Aber wenn man genauer hinguckt, dann gibt’s einen Berliner Bezirk, nämlich Reinickendorf, der in der Tat ’ne ganz andere Zukunft vor sich hat als alle anderen Bezirke. Das liegt unter anderem daran, dass Sie alle wissen, dass der Flughafen Tegel geschlossen hat, dass es nicht läuft und dass hier etwas entsteht, was Milliarden in diesen Bezirk pumpen wird in den nächsten Jahren und das sind nicht nur beachtliche Summen, sondern das sind beachtliche Projekte, die da entstehen. Und dann lag es nahe, dass wir als Agentur mal gesagt haben, wir nehmen uns ganz kritisch … wirklich konstruktiv kritisch diese ganze Fläche vor, positionieren die als „Nordwest“ –  deshalb heißt diese ganze Kampagne auch „Kurs Nordwest“ –  und schauen im Einzelnen, was sich für Schritte dahinter verbergen. Jeder in Berlin weiß zumindestens, dass es exzellente Wohnlagen gibt im Nordwesten, wie Fronau, Hermsdorf, Heiligensee, Konradshöhe, das ist nicht unbedingt neu, aber neu ist, dass (sich) an verschiedensten Flächen dieses Bezirkes auch in Ansicht oder in Hinsicht auf die Bindung zur Berliner Mitte Investititionen verbergen, die wir Ihnen jetzt hier in den nächsten paar Minuten ein bisschen näher beleuchten wollen.

Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass dieses Podium heute so hochkarätig besetzt ist, und mit Ihnen, Frau Sack, einer Geschäftsführerin dieses wichtigen Projekts Urban Tech Republic auch anwesend ist und Sie alle wissen, was sich hinter diesen englischen Wörtern verbindet und versteckt, nämlich die Nachnutzung des gesamten Areals von Tegel bis hin zum [unhörbar]. Und Herr Hübel von der Sawade, wir haben im Eingangs.. Vorfeld schon sprechen können, wie interessant, als ein stellvertretender Firmenwirtschaftsvertreter Sie hier sind mit der Firma Sawade und es gibt 39 andere, die Sie auf dem Rücken dieses Bezirksporträts finden. Und ich möchte betonen, bevor ich jetzt an Herrn Brockhaus übergebe, dass dieses Ganze nicht reduziert ist auf ein Bezirksporträt, sondern dass wir über die gesamte Standortkampagne reden. Sie werden in diesen Tagen Berlin-weit, auch City-weit Plakate finden. Wir werden digitale Maßnahmen in den nächsten zwei Jahren ausrichten. Es wird also eine ganze Menge passieren in der Hinsicht, dass Reinickendorf als „schlafender Riese“ geweckt wird und mit einem völlig neuen Betrachtungsumfeld wahrgenommen wird und das ist, glaub’ ich, das Ziel vom Ganzen und deshalb freue ich mich jetzt außerordentlich, dass  Uwe Brockhausen als neuer Bürgermeister, Bezirksbürgermeister dieses Bezirks, auch anwesend ist und ihm würde ich jetzt gern das Wort erteilen.

Aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed
verschriftet von Kirsten Mische

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