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30/09/2022
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BROCKHAUSEN: Reinickendorf wird die Zukunftswerkstatt für ganz Berlin werden.

Das Thema des Politischen Frühstücks des Korrespondentencafés am 16. Dezember 2021 im Hotel Am Kanzleramt Steigenberger mit Herrn Uwe BROCKHAUSEN, Reinickendorfs ganz neuem Bürgermeister (SPD) über die Nachnutzung von TXL, ein der größten Projekte Europas und die Zukunft des Bezirks Reinickendorf sowie die Präsentation des Bezirksporträts Reinickendorf

Die Gäste:
Uwe BROCKHAUSEN, Reinickendorfs ganz neuer Bürgermeister (SPD)
Gudrun SACK, Geschäftsführerin der Tegel Projekt GmbH / Urban Tech Republic
Benno HÜBEL, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens SAWADE
Ralf ZÜRN, Werbeagentur Unit ZÜRN, Initiator des Bezirksporträts Reinickendorf

Moderator:

Ewald König: Der Österreichische Journalist und Träger des Papst-Johannes-XXIII.-Preises und des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich

Brockhausen:

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Einiges ist ja schon angeklungen. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung als neuer Bezirksbürgermeister in Reinickendorf und wir sprechen hier von einem Bezirk, der sich ganz gewaltig in den nächsten Jahren auch verändern wird, der Investitionen anlocken wird, die man in Berlin so noch nicht gesehen hat. Wir haben das größte und wichtigste Infrastrukturprojekt, kann man sagen, der Region Berlin-Brandenburg in Reinickendorf. Wir haben einen Standort, der citynah ist, in einer Größenordnung, wie man ihn sonst so in der Stadt gar nicht mehr entwickeln kann.

Wir haben eine extra Berlin-eigene Gesellschaft, die diesen Bereich entwickeln wird und ich bin sehr gespannt für die nächsten Jahre, wie wir Reinickendorf mit diesem Impuls auch weiter entwickeln. Denn es geht ja nicht nur um den Wirtschafts- und um den Wohnstandort, sondern es geht natürlich um ganz Reinickendorf an der Stelle. Wir werden eine Schubkraft entwickeln, ein Anziehungspunkt sein in Berlin, den man so mit anderen Bezirken in den nächsten Jahren gar nicht vergleichen kann.

Und da ist es natürlich für uns alle eine große Herausforderung, das in die richtigen Bahnen zu lenken. Und ich glaube auch, das Konzept, das für diesen Standort… für den Wirtschaftsstandort mit den urbanen Technologien steht, ist vollkommen richtig. Wir erleben in der ganzen Welt, dass die Ballungszentren, die Städte, wachsen, dass sich die Menschen Gedanken darüber machen müssen, wie man ökologisch nachhaltig Ballungszentren aufstellt, damit sie auch einen Beitrag dazu leisten, dass wir das Klima retten. Und wenn wir mitten in Reinickendorf eine Stadt, einen Standort haben, der forscht, der arbeitet für die Zukunft, dann glaube ich, hat dieser Bezirk eine großartige Zukunft. Aber es ist nicht nur, das möchte ich an der Stelle auch gerne sagen,

meine Damen und Herren, der Standort Tegel, der natürlich heute hier auch ein ganz wichtiger Schwerpunkt ist. Wir erleben überall in Reinickendorf, wie Investoren diesen Bezirk entdecken. Herr Zürn hat ja gerade schon von dem schlafenden Riesen gesprochen. Ich glaube, wenn wir uns in fünf Jahren, in sechs Jahren hier vielleicht wieder treffen, wird man nicht mehr fragen: Was ist das eigentlich für ein Bezirk in Reinickendorf? Sondern man wird nur über Reinickendorf an der Stelle sprechen und Sie werden’s erleben – die Anfänge sind gemacht.

Wir haben beispielsweise mit der Gorkistraße eine große Einkaufsstraße, die gerade durch große Investitionen neu entwickelt wird, durch Herrn Huth. Wir haben aber auch darüber hinaus Wohnquartiere, nehmen Sie als Beispiel das Märkische Viertel, wo ein riesiger neuer Standort im Zentrum entsteht, wo Kaufkraft angezogen werden soll auch aus anderen Bezirken.

Zürn: 250 Millionen Euro durch die Firma Kintyre, ein internationaler Investor. Das ganze Viertel wird komplett fertig. Das ganze Zentrum dort wird völlig neu geschaffen. Das wissen wenige.

Brockhausen: Ganz genau, das wissen sehr, sehr wenige, was alles in Reinickendorf entstehen wird. Und natürlich ist mir sehr daran gelegen, als Bezirksbürgermeister in Reinickendorf, dass alle Reinickendorferinnen und Reinickendorfer etwas von dieser großartigen Entwicklung in den nächsten Jahren haben werden. Und alle sprechen vom Wirtschaftsstandort TXL mit den urbanen Technologien, aber auch natürlich über den modernen neuen Wohnstandort mit vielen Tausenden von Wohnungen, der sehr modern ausgerichtet wird, der auch beispielgebend für ganz Berlin sein wird.

Das ist das Schumacher Quartier, aber es geht auch in Reinickendorf weiter. Wenn Sie von der Stadtautobahn heutzutage nach Reinickendorf fahren, werden Sie auf den Kurt-Schumacher-Platz kommen und – ich verrate kein Geheimnis – dieser Platz muss sich entwickeln, dieser Platz muss auch attraktiver werden. Und auch dort wird das Eingangstor von Reinickendorf ganz neu hergestellt. Es gibt schon erste Entwürfe mit Hochhäusern, mit ’ner völlig neuen Platzgestaltung. Auf dem Kurt-Schumacher-Platz wird man in den nächsten Jahren auch das Umfeld, die Scharnower Straße, kaum noch wiedererkennen. Also hier sind Entwicklungen, hier sind Investitionen am Gange.

Ich freue mich sehr auf diese Entwicklungen, ich möchte die auch ganz, ganz eng begleiten und da komme ich dann wieder auf Herrn Zürn gerne zu sprechen. Hier entsteht etwas, wo Herr Zürn auch sehr frühzeitig erkannt hat, das ist nicht mehr das Reinickendorf, das wir kennen, das ist nicht mehr das Reinickendorf von gestern, sondern er hat mit seiner Kampagne schon den Weg aufgezeigt, auch mit vielen Unternehmern und Unternehmerinnen, die erkennen, dass Reinickendorf eine großartige Zukunft in Berlin hat. Und wenn Sie jetzt noch den Kurst Nordwest einbeziehen, es ist ja nicht nur Reinickendorf drin, sondern ganz in der Nähe in Spandau entsteht auch Siemensstadt 2.0.

Also, Sie merken, ich schwärme und ich bin mir sehr sicher, dass das eine Entwicklung wird, dass das Technologien werden, wenn wir da klug aufgestellt sind, werden wir für Berlin aus Reinickendorf heraus Geschichte schreiben. Ich glaube, wir werden in fünf, in sechs Jahren diesen Bezirk nicht wiedererkennen, er wird sich sehr viel attraktiver gestalten, er wird sozusagen der Standort für ganz Berlin sein und ich verspreche Ihnen nicht zuviel, ich sage es auch gerne in Reinickendorf immer wieder: Reinickendorf wird die Zukunftswerkstatt für ganz Berlin werden. Hier werden wir Technologien, hier werden wir Forschung, hier werden wir Arbeitsplätze haben, die beispielgebend für die ganze Stadt, für die ganze Region Berlin-Brandenburg sein werden.

Aufgezeichnet von Mag. phil. Nader Mohamed
verschriftet von Kirsten Mische

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